Titelbild

Uganda

Mbulamuti Farm

Durch den in Uganda deutlich spürbaren Klimawandel verschieben sich die Regen- und Trockenperioden im ganzen Land. Vielfach ist die lokale Bevölkerung nicht in der Lage, darauf angemessen zu reagieren. Wissen aus dem Bereich der nachhaltigen Landwirtschaft ist wenig verbreitet und führt zu einer zunehmenden Auslaugung der Böden. Hier möchten die Little Sisters of St. Francis (LSOSF) mit einem Farmprojekt ansetzen.

Im kommenden Jahr soll in Mbulamuti, 35 km nördlich von Jinja, der Grundstein für eine Farm mit Fokus auf integrierter Landwirtschaft gelegt werden. Neben Feldfrüchten ist Viehwirtschaft zentrales Element der integrierten Landwirtschaft. Beide Elemente unterstützen sich wechselseitig, indem einerseits Feldfrüchte für die Viehhaltung angebaut werden und andererseits Kuhmist als Dünger auf die Felder gebracht wird. Die so entstehende Kreislaufwirtschaft schont wertvolle Ressourcen und erhält die Fruchtbarkeit des Bodens.

Viele Konzepte aus der nachhaltigen Landwirtschaft werden bereits auf den Feldern in Mbulamuti angewandt. Auf einem Teil der insgesamt 85 Hektar großen Fläche werden bereits Bananen, Maniok, Mais und andere Feldfrüchte angebaut. Ziel der Projektphase ist es, durch den Aufbau einer Viehhaltung das Konzept der integrierten Landwirtschaft in Mbulamuti zu verwirklichen. Dazu soll ein 0,8 Hektar großes Gebiet mit einem Maschendrahtzaun umzäunt und Milchkühe angeschafft werden.