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Guatemala

Ija'tz

Proyecto Ija´tz vergibt Stipendien für die Sekundarstufe II und die Universität an begabte junge Guatemalteken aus armen Verhältnissen, vorzugsweise Mayas, die sich durch christliches und soziales Bewusstsein und Verantwortungsgefühl, überdurchschnittliche akademische Leistungen und den Wunsch auszeichnen, auch nach Abschluss ihrer Ausbildung in Guatemala zu bleiben und zur Entwicklung des Landes beizutragen. Ija´tz bedeutet in der Maya-Sprache Kaqchikel „Samenkorn“, das dem deutschen Mutterprojekt seinen Namen gibt. Gemeint ist mit Ija´tz das Mais-Korn: Mais ist für die Mayas heilig, bedeutet Wachstum, Weisheit, Leben. Dieser Name ist gleichzeitig Programm für das Projekt, das die Saat für einen friedlichen Wandel in Guatemala legen will. Diese Saat soll durch Bildung und Ausbildung gestreut werden, um Persönlichkeiten aus dem Volk der Mayas auszubilden, die befähigt werden, Werte eines friedlichen Wandels zu vermitteln, um zu einer integralen Entwicklung der guatemaltekischen Gesellschaft beizutragen.

2016 konnte der Trägerverein Samenkorn e.V. durch einen mehr als großzügigen deutschen Spender ein eigenes Projekthaus in Guatemala Stadt erwerben, das Platz bietet für Büros und Seminarräume sowie ein kleines Studentenwohnheim. Im Oktober zog das Projekt in die neuen Räumlichkeiten um. Zukünftig werden fast alle Seminare im eigenen Haus stattfinden.